
Generalhauptschlüsselanlage (GHS)
Eine Generalhauptschlüsselanlage ist eine Schließanlage mit maximalen Möglichkeiten in der Unterteilung von Zutrittsberechtigungen.
Die Einzelschlüssel schließen, außer der jeweiligen Tür, bzw. mehreren gleichschließend ausgestatteten Türen, auch die entsprechend zugeordneten Zentralzylinder für den jeweiligen Zutrittsbereich, z.B. Hauseingang und Flur etc.
Die Gruppenschlüssel sind so zu sagen Bereichs-Hauptschlüssel, und schließen die ihnen zugeordneten Einzel- und Zentralzylinder.
Zentralschlüssel schließen nur die ihnen zugeordneten Zentralzylinder. Auch ein Zentralhauptschlüssel ist möglich, welcher alle beteiligten unterschiedlichen Zentralzylinder schließt.
Der ranghöchste Generalhauptschlüssel schließt sämtliche beteiligte Zylinder der Schließanlage, außer Sperrschließungen, die eventuell existieren, und deren Schlüssel trotzdem Zentralzylinder mitschließen können.
Zutrittsberechtigung und Möglichkeiten der Erweiterung
Die Möglichkeiten innerhalb einer Generalhauptschlüsselanlage sind recht vielfältig. Gruppenschlüssel können z.B. auch mehreren Gruppen übergeordnet sein. Dennoch ist eine Generalhauptschlüsselanlage in ihrer Flexibilität beschränkt. Sie muss von Anfang an genau geplant werden, da bestimmte Änderungen in der Hierarchie nachträglich nicht möglich sind.
Elektronische Schließanlagen Systeme
Anders ist dies bei elektronischen Schließanlagensystemen. Diese lassen praktisch jede Änderung in der Zutrittsberechtigung von beliebigen Schlüsseln zu. Schlüsselverluste gefährden nicht mehr die Sicherheit des Objektes, da jeder Schlüssel jederzeit durch einfache Umprogrammierung gesperrt werden kann.
Online Lexikon Definition zum Fachbegriff: Generalhauptschlüsselanlage (GHS)
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